Hitze im Alltag: So schützen Sie sich an heißen Tagen
- Michelle

- 25. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Hohe Temperaturen können den Körper stark belasten. Besonders ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Pflegebedarf und Personen mit Vorerkrankungen gelten laut Gesundheitsbehörden als hitzegefährdet. Deshalb raten ExpertInnen dazu, den Alltag an heißen Tagen bewusst anzupassen und direkte Hitzebelastung möglichst zu vermeiden. (BMG)
Mittagshitze vermeiden
Gesundheitsorganisationen empfehlen, körperliche Aktivitäten möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden zu legen. Die Zeit zwischen etwa 11 und 17 Uhr gilt häufig als besonders belastend. (Magdeburg)
Wichtig ist:
direkte Sonne möglichst vermeiden
bevorzugt Schatten aufsuchen
leichte und luftige Kleidung tragen
draußen eine Kopfbedeckung nutzen
körperliche Anstrengung reduzieren
Ausreichend trinken
ExpertInnen raten dazu, an heißen Tagen regelmäßig zu trinken — auch ohne ausgeprägtes Durstgefühl. Der Körper verliert durch Schwitzen Flüssigkeit und Mineralstoffe, die ausgeglichen werden müssen. (MAGS Brandenburg)
Empfohlen werden unter anderem:
Wasser
Mineralwasser
ungesüßte Tees
Saftschorlen
Sehr kalte Getränke und Alkohol werden dagegen häufig nicht empfohlen. (MAGS Brandenburg)
Leichte Mahlzeiten bevorzugen
Auch beim Essen raten ExpertInnen an heißen Tagen eher zu leichter Kost. Große und schwere Mahlzeiten können den Körper zusätzlich belasten. (BMG)
Geeignet sind beispielsweise:
Obst
Gemüse
Salate
Joghurt
kleinere Portionen über den Tag verteilt
wasserreiche Lebensmittel wie Gurke oder Melone
Wohnung kühl halten
Gesundheits- und Katastrophenschutzbehörden empfehlen, Wohnräume möglichst kühl zu halten. (BMG)
Hilfreich ist häufig:
morgens und nachts zu lüften
Fenster tagsüber geschlossen zu halten
Rolläden oder Vorhänge zu schließen
direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden
Auch Ventilatoren können laut Behörden für kühlende Luftbewegung sorgen. (BMU)
Den Körper gezielt abkühlen
ExpertInnen empfehlen außerdem einfache Möglichkeiten zur Abkühlung des Körpers. Dazu gehören beispielsweise:
feuchte Tücher oder Waschlappen im Nacken
lauwarme Duschen
feuchte Arm- oder Beinwickel
leichte Kleidung
kühlere Aufenthaltsorte
Auch feuchte Tücher oder Luftbewegung durch Ventilatoren werden von Gesundheitsstellen ausdrücklich als Möglichkeit zur Abkühlung genannt. (BMG)
Warnzeichen ernst nehmen
Hohe Temperaturen können den Kreislauf stark belasten. Beschwerden wie:
Schwindel
starke Erschöpfung
Übelkeit
Kopfschmerzen
Kreislaufprobleme
sollten ernst genommen werden. Gesundheitsportale weisen darauf hin, dass starke Hitzebelastung gesundheitliche Folgen haben kann. (Gesundheitsportal)
Das Hitzetelefon
In einigen Städten und Regionen gibt es sogenannte Hitzetelefone. Dort erhalten angemeldete Personen Hinweise zu angekündigten Hitzewellen und allgemeine Informationen zum Umgang mit Hitze. Die Angebote unterscheiden sich regional und ersetzen keine medizinische Beratung. (Magdeburg)
Fazit
ExpertInnen raten dazu, Hitze ernst zu nehmen und den Alltag an heißen Tagen bewusst anzupassen. Ausreichend trinken, direkte Sonne vermeiden, Wohnräume kühl halten und körperliche Belastung reduzieren gehören zu den wichtigsten Empfehlungen im Umgang mit hohen Temperaturen.


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